Erste Eindrücke zu … How to Get Away with Murder.

How-To-Get-Away-With-Murder-Fanfiction

Dass Shonda Rhimes eine Göttin am Serien-Olymp ist, steht ja eigentlich schon länger außer Frage. Seit fast 10 Jahren schaue ich Grey’s Anatomy. Die paar Folgen, die ich bisher von Scandal gesehen habe, fand ich auch ziemlich großartig, war bisher aber noch nicht in der richtigen Stimmung, um das mal ordentlich zu Bingewatchen. Und jetzt: How to Get Away with Murder. Aufmerksam geworden bin ich primär über das Echo, das der Pilot auf Twitter erzeugt hat. Von einer guten Repräsentation von People of Color war die Rede. Von sexueller Vielfalt. Von starken Frauenfiguren. Und natürlich auch von Spannung, von interessanter Erzähltechnik, von Rätseln, die man als Zuschauer*in gerne lösen würde.

Und was soll ich sagen: Die ersten drei Folgen HtGAwM, die bisher in Amerika ausgestrahlt wurden, haben mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Als ich heute die vierte und bisher letzte Folge beendet hatte, ärgerte ich mich ganz fürchterlich, nicht gleich weiter gucken zu können. (Was bei mir definitiv ein sehr gutes Zeichen ist!) Ich möchte nicht allzu viel über die Handlung an sich verraten, denn dies würde schon ein bisschen von der Spannung wegnehmen, die in den ersten Minuten der Pilotfolge konstruiert wird – und in meinen Augen seitdem recht konstant gehalten wird. Weil man zwar immer mehr erfährt, aber ohne, dass sich viel auflöst, von dem, was so im Raum steht.

Grob zum Inhalt: Die Serie handelt von der mysteriösen aber brillanten Professorin Annalise Keating, die nebenbei als Strafverteidigerin tätig ist. Die äußerst charismatische und manipulative Keating setzt diese Talente gnadenlos im Hör- und Gerichtssaal ein. Sie wird mit einer Gruppe von Studenten in einen Mordfall verwickelt, der ihr Leben für immer verändern soll.

Der Cast ist in meinen Augen sehr gut und vor allem in Hinblick auf Diversity exzellent zusammengestellt. Die meisten Darsteller*innen kannte ich zuvor nicht aus anderen Projekten, mit Ausnahme der absolut großartigen Liza Weil (Paris Geller in Gilmore Girls), die mir auch hier, in der Rolle von Keatings Assistentin, sehr gut gefällt. Und Alfred Enoch (Wes Gibbins, etwas trotteliger Student Keatings) dürfte einem jeden als Dean Thomas auf Harry Potter bekannt sein. Viola Davis, die Heldin Annalise Keating spielt, brilliert in ihrer Rolle absolut und man liebt sie, obwohl sie genau genommen alles andere als eine sympathische Protagonistin ist. Ein Fakt, der ebenfalls für die Qualität der Serie spricht und die Begeisterung, die sie auszulösen vermag: Mit über 14 Millionen Zuschauern gehört die Pilotfolge zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte von ABC. Verdient? Oh ja, verdient!

Für Fans von … Scandal, Homeland, Lost, Veep, Shonda Rhimes, Diversity…

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