Packen wir’s an.

Am Donnerstag habe ich eine Wohnung besichtigt, die vielleicht nicht perfekt war (etwas zu teuer, vierter Stock ohne Aufzug, hässliches Treppenhaus, ihr kennt das ja), die aus vielen anderen Gründen aber einfach perfekt war (Lage, Aussicht, Platz, Badewanne, Waschmaschinenanschluss, eine richtige Einbauküche mit Herd, nicht nur so eine olle Pantryküche…). Kurz: Ich habe sie nicht bekommen, jemand anderes war schneller. Also geht die Suche nun weiter. Morgen stehen, nach meinem Probe-Arbeitstag in der Krippe, zwei weitere Besichtigungen an. (Gedrückte Daumen bitte, auch das kennt ihr ja.)

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Ansonsten: Schönes Wochenende gehabt und mal ein bisschen die Akkus aufgeladen. Mit dem Besuch Oreotorte gebacken (lecker, lecker, lecker – nach zwei Blechen Pizza aber auch der Fresskomatodesstoß!), in The Wolf of Wallstreet gewesen (Kurzbewertung: Mit knapp 3 Stunden irrsinnig lang, aber sehr spannend, bildkräftig  und gut besetzt. Wenn Leonardo Di Caprio schon wieder keinen Oscar bekommt, implodiert vermutlich das Internet…) und das komplette Alphabet durchgequatscht. 

 

Jetzt: Listenschreiben. Mal wieder. Wohnung finden!!! Umzugsunternehmen – wie teuer, wer bietet an, die Sachen nur von A nach B zu fahren? Wer hilft ansonsten noch beim Umzug? Welches Datum passt am Besten? Polen-Urlaub berücksichtigen! Zweiter Job? (Atmen?) Klausur! Abgabetermine! Elternhausrenovierungsgedöns – woher die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen (nochmal „Momo“ lesen?)? Die letzten drei Wochen als Erstsemester genießen. (Atmen! <3) 

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass die Unwägbarkeiten mich jetzt, wo ich endlich das passende Studium und einen ziemlich okayen Wohnort gefunden habe, mal für ein Weilchen in Ruhe lassen, aber zum Glück habe ich durch die zurückliegenden Monate gelernt, wie man sie aushält. Wo ich im April (das ist meine „Bis dahin will ich eine neue Wohnung haben“-Frist) aufwache? Unklar. Wie meine erste Uniklausur wird? Steht in den Sternen. Ob der zweite Job wirklich meiner ist? Wir werden sehen. Vor lauter Ungeduld und Magengrummeln überlegt, wieder mit dem Puzzeln anzufangen. Ein Schokoladenpuzzle gefunden. Dienstag wird es geliefert. Noch an die alte Adresse.

Packen wir’s an.

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2 Comments

  1. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Energie und drück dir die Daumen!
    WG-Leben ist immer so eine Sache…wenn man gut alleine leben kann, hätte ich das manches Mal vorgezogen….jetzt wohne ich gerade mit 5 anderen in einer privaten WG – da sind wir wieder so viele, dass es zwar kuschelig ist, man sich aber auch aus dem Weg gehen darf.
    Du wirst ganz bestimmt was Schönes für dich finden!

    lg, Cara

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