Ade 2013.

origin_5208680166Vorherrschendes Gefühl für 2014?
Von den Erwartungen, die ich im vergangenen Jahr im Jahresrückblick notierte, ist quasi nichts eingetroffen, wie ich gerade feststellen musste. Was trotzdem völlig okay ist. In 2014 starte ich ebenfalls vorfreudig, aber auch weniger getrieben, entspannter, selbstsicherer. Von 2014 erwarte ich keine allzu großen Sprünge und ich glaube, genau deswegen wird es ein Jahr, das mich überraschend wird.

2013 zum ersten Mal getan?
Ein Studium abgebrochen. Zweimal in einem Jahr umgezogen. Mit Kindern gearbeitet, überhaupt: Zum ersten Mal richtig Kontakt zu kleinen Kindern gehabt. 6 Wochen Praktikum gemacht und jeden Tag gerne hingegangen. eBooks gelesen und schätzen gelernt. Social Media weniger Bedeutung beigemessen – und mich gut dabei gefühlt. Fast jeden Tag gekocht. Spitzenblusen getragen. Für 27 gehalten worden.

2013 (nach langer Zeit) wieder getan?
Einen Schritt weiter gegangen, ohne drei zurück zu gehen. Mich von Dingen (und Menschen) verabschiedet.

2013 leider gar nicht getan?
Zu wenig gelesen und geschrieben. Das Tattoo immer wieder aufgeschoben. Sport gemacht. Stricken gelernt. Ein paar Menschen wiedergesehen, die ich gerne wiedergesehen hätte. (Wort für Wort aus dem letzten Jahr übernommen!)

2013 glücklicherweise gar nicht getan?
An Altem festgeklammert.

Wort des Jahres?
Selbsterkenntnis.

Zugenommen oder abgenommen?
Ein bisschen zu, aber nicht sonderlich nennenswert.

Der verrückteste Plan?
Erzieherin werden. (Irgendwie zumindest.)

Stadt des Jahres?
Gießen. Erst mit sehr vielen Fragezeichen dahinter, weil: Düsseldorf oder Hamburg, Hamburg oder Düsseldorf, dann mit ganz vielen Ausrufezeichen und einem sehr überraschenden „Nachhausekommen“-Gefühl, wenn ich länger unterwegs war.

Alkoholexzesse?
Nein.

Haare länger oder kürzer?
Etwas länger, aber immer noch viel zu kurz. (Was halt passiert, wenn man erst eine Dauerwelle färbt und dann auch noch färbt: Spliss all over the place!)

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch genauso kurzsichtig.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Etwas weniger: Keine Studiengebühren mehr! Aber: Noch mehr Möbel gekauft, vier Festivaltickets, ein Konzert, einen neuen Fernseher. Billig war es nicht gerade, aber seit Anfang Dezember habe ich auch endlich wieder einen Job.

Höchste Handyrechnung?
Konstant gleich.

Verliebt?
Nein.

Getränk des Jahres?
Tee – in allen Formen und Sorten!

Essen des Jahres?
Suppen. Lasagne (warum habe ich die mit 20 Jahren zum ersten Mal gemacht?!). Nussecken. Über zwei Jahre vegan.

Am häufigsten angerufen?
Kaum telefoniert, irgendwie. Menschen lieber selbst gesehen – weil es in diesem Jahr ging.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Wahlfamilie.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Ebenfalls mit meiner Wahlfamilie. Und meiner Mama.

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Musik des Jahres?
The National. Immer und immer wieder. (It takes an ocean not to break.)

Buch des Jahres?
Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes.

Konzert(e) des Jahres?
The National im November in Düsseldorf! Ansonsten mehrfach Kraftklub auf Festivals gesehen und hart gefeiert.

TV-Serie des Jahres?
Auf den letzten Metern irgendwie noch in Homeland reingestolpert (so, so gut!), ansonsten zum ersten Mal How I Met Your Mother gesehen (die ersten Staffeln in knapp zwei Monaten), überraschend gut: The Originals, endlich wieder gesehen: One Tree Hill, außerdem mit meiner Mutter Desperate Housewives verschlungen.

Film des Jahres?
Der zweite „Tribute von Panem“-Teil und „Fack Ju Göthe“.

Erkenntnis des Jahres?
Wenn Herz und Kopf im Einklang sind, dann gilt nur noch eines: Machen!

Herzensangelegenheit?
Menschen begreiflich machen, warum ich eine Kehrtwende gemacht habe. Warum ich jetzt mit Kindern arbeiten will. Dass ich mein erstes Studium nicht abgebrochen habe, weil meine Leistungen schlecht waren oder ich schier zu dumm. Warum ich so gerne mit Kindern arbeite. Warum ich darin eine UND meine Zukunft sehe. Ob das immer ganz geklappt hat? Ich glaube nicht. Aber ich habe es versucht und mit jedem Formulieren meiner neuen Zukunftspläne haben sie mehr Form angenommen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Eine Panikattacke Anfang des Jahres, während derer ich kurz überlegte, ob das jetzt so ein Moment ist, wo die in den Filmen in Papiertüten atmen. (Ich glaube, es war so ein Moment.) Uni-Hin-und-Her, das mich lange in der Schwebe hängen ließ und mich während meines Festivalsommers mehr heruntergezogen hat, als ich eigentlich zulassen wollte. Das Gefühl, den Fokus verloren zu haben – zum Glück wurde dann plötzlich doch noch alles tiefenscharf. Und gut.

Schönste/s Ereignis/se?
Die vielen Uni-Zusagen, die mir in diesem Jahr viel mehr bedeutet haben, als die im Jahr zuvor. The National zweimal live gesehen. Kontakt zu Herzensmenschen halten, auch wenn plötzlich die Distanz größer geworden ist.

2013 mit einem Wort?
Uff.

photo credit: VinothChandar via photopin cc
photo credit: Brandon Christopher Warren via photopin cc

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3 Comments

  1. Guckst du eigentlich gelegentlich noch bei ask.fm rein? hatte dir da mal ein paar Fragen gestellt und würde mich über eine Antwort sehr freuen 🙂

  2. HOW DARE YOU MAKE ME CRY TEARS OF JOY AND LOVE FOR YOU. YOU SHALL PAY A GREAT DEAL FOR THAT…. and by that I mean you’ll have to make me dinner.

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