Serienentdeckungen 2013.

Das Jahr ist zwar noch recht jung, aber ich habe mich bereits Hals über Kopf in die Serienwelt gestürzt. Darunter sind zwei gerade erst gestartete Serie, die vielleicht am heißesten diskutierte Serie der letzten Wochen, zwei Klassiker, der mir bislang entgingen und eine Serie, die das Teenage-Girl in mir an den Fingernägeln kauen lässt.

1. The Following
erzählt die Geschichte des verurteilten Serienmörders Joe Carroll, der ehemals als Professor tätig war und sich im Werk von Edgar Allen Poe bestens auskennt und, genau wie Poe, tote Frauen als unverbraucht und schön erachtet. Im Piloten der Serie bricht er aus dem Gefängnis aus, um eine gescheiterte Tötung zu beenden, die ihm einfach keine Ruhe lässt. Im Zentrum der Erzählungen stehen auch Carrolls Exfrau Claire und der FBI-Agent Ryan Hardy, der bereits. Auch Carrolls Anhänger, die er aus dem Gefängnis heraus für seine Zwecke instrumentalisiert, spielen eine große Rolle und sind gut besetzt, geschrieben und gespielt. Die Idee zur Serie stammt von Kevin Williamson, der sich bereits für The Vampire Diaries verantwortlich zeichnete. Spannend, brutal, schockierend – das ist The Following. Niemand ist sicher.

2. Cult
Alaric! Viel mehr war es eigentlich nicht, was mich dazu brachte, „Cult“ meine Aufmerksamkeit zu schenken, schließlich hatte Matt Davis unter anderem „The Vampire Diaries“ verlassen, um die Hauptrolle in „Cult“ zu übernehmen. Das Konzept der Serie – eine Serie in einer Serie – hörte sich zudem auch spannend an, also schaltete ich ein. Bislang wurde nur der Pilot ausgestrahlt, der vielleicht etwas überdreht daherkommt, mir aber dennoch gefallen hat. Eine Bar, in der Serienfans eine Serie gucken, der sie frenetisch verfallen sind. Fans, die in Rollenspiele ihre Serie nachstellen. Ein verschwundener Bruder – und Jeff (Matt Davis), nebenbei Journalist, der sich zusammen mit der Produktionsassistentin Skye auf die Suche macht. Eine Serie mit durchaus viel Potenzial, die erst noch zeigen muss, was sie kann – und was nicht.

3. Homeland
DIE Serie der letzten Monate. Jeder sprach darüber, jeder empfahl sie mir und einen Haufen Preise gab es auch noch für Claire Danes und Co. Viel muss vermutlich nicht mehr erzählt werden – die CIA-Agentin Carrie Mathison erhält im Irak die Info, ein amerikanischer Soldat sei „umgedreht“ worden. Kein Jahr später taucht Marine Nicholas Brody, seit fast zehn Jahren vermisst, wieder auf. In Carries Augen ist es Brody, der nun für die al-Quaida arbeitet. Sie begibt sie fanatisch auf die Suche nach Beweisen und deckt immer mehr Schockierendes auf. Sogar Barack Obama steht auf Homeland – zurecht!

4. How I Met Your Mother
Ja, in der Tat, es ist nicht 2005, aber irgendwie ist mir erst jetzt aufgegangen, wie cool und niedlich und unterhaltsam dieser Comedy-Klassiker ist. Barney und Robin 4eva!

5. Desperate Housewives
Vor einigen Jahren sah ich bereits die erste Staffel auf DVD, etwas später verfolgte ich Teile der vierten und fünften Staffel auf Pro7. Ich habe es immer gemocht, habe aber regelmäßig Folgen verpasst und als ich anfing, Serien im Original zu gucken, standen irgendwie immer andere weiter oben auf der Liste. Dann haben meine Mutter und ich vor einer Weile überlegt, welche Serie wir uns mal gemeinsam ansehen könnten und die erste, die mir in den Sinn kam, war Desperate Housewives. Definitiv keine Fehlentscheidung – wir sind in wenigen Wochen schon bei Staffel 3 angekommen.

6. The Lying Game
Wer Pretty Little Liars mag, der kommt an The Lying Game eigentlich gar nicht vorbei – was zum einen daran liegt, dass Sara Shepard sich für beide Formate verantwortlich zeichnet. Alexandra Chando spielt sowohl Emma, als auch Sutton überzeugend und stellt die gegensätzlichen Eigenschaften perfekt heraus. Die perfekte Serie zum Abschalten – nicht besonders anspruchsvoll, an vielen Stellen sogar ein wenig vorhersehbar, aber dennoch solide Unterhaltung.

7. Hart of Dixie
Für Fans von Bunheads und Gilmore Girls. (Es wird sogar unter anderem am Set der Gilmore Girls gedreht, man sieht in manchen Einstellungen das hübsche Rondell, das in Stars Hollow in der Stadtmitte stand!) Viel mehr muss auch eigentlich schon gar nicht gesagt werden, außer: Rachel Bilson, Kleinstadt in Alabama, eine Menge Gespiele mit Klischees und pointierte Kommentare. Süß, herzig, eine Serie, von der man sich irgendwie umarmt fühlt und die einen an schlechten Tagen genauso gut wie Schokolade aufheitert.

Vielleicht ist ja auch für euch etwas dabei – und falls ihr noch Serientipps habt, lasst es mich wissen. (Auch wenn ich eigentlich gar keine Zeit für noch mehr Serien habe, da zwei Hausarbeiten und eine Referatsausarbeitung geschrieben werden wollen und ich das Haus entrümpeln müsste und einen Umzug organisieren muss und ich Wahlkampf für die Grüne Jugend machen werde und mein Stapel ungelesener Bücher explodiert und ich auch einfach mal wieder eine Stunde ohne Beschallung in der Badewanne liegen möchte.)

Was noch folgen wird: Ein Artikel über Serien, die in der nächsten TV-Season an den Start gehen werden und gerade in der heißen Planungsphase sind. Ich habe da schon ein paar auf meiner Liste, die definitiv „Must see!“-Potenzial haben.

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4 Comments

  1. Darf ich dir noch United States of Tara empfehlen? Die Serie ist irgendwie sehr herzig, obwohl es ja eigentlich um ein sehr ernstes Thema geht. Alle Charaktere sind irgendwie liebenswert und spannend und dabei ganz schön unvollkommen. Und Toni Collette spielt ihre „Alters“ sehr überzeugend (auch wenn ich T manchmal etwas überzogen finde).

    1. In „United States of Tara“ habe ich schonmal reingeschnuppert – werde ich mir definitiv bei Gelegenheit weiter ansehen, hat mir nämlich gefallen. Genau wie Being Erica, wovon ich auch nur ein paar Folgen sah.

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