Hallo 2013.

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„How careful we are. The way we watch out
again this year: not to fall, not
to subside, not scream, not yet.“
– Anna Enquist, A New Year III

Ein wenig bei der famosen HappySchnitzel abgeguckt: 2013 nicht von Vorsätzen, sondern von Wünschen sprechen. Überraschend auch: Meine Wünsche gehen in eine ziemlich ähnliche Richtung.

1. Mehr.
Lesen, vor allem lesen. Ich habe im letzten Jahr einige Bücher komplett gelesen und so viele einfach nur angefangen, manchmal sogar bis über die Mitte hinaus gelesen, und dann doch wieder in den Schrank gestellt. Einige davon werde ich in diesem Jahr beenden, einige andere zum ersten Mal in die Hand nehmen und in sie eintauchen. Allgemein: Mehr Kultur. Kino, Theater, Zeitung lesen und vor allem auch Engagement. Wieder mehr auf die Straße gehen, für politische Themen kämpfen, für etwas brennen.

2. Weniger.
Kram, Besitz, Plunder, Zeug. Allgemein: Weniger, das mich belastet. Zu Hause, bei meinen Eltern, stehen auf mehrere Abstellzimmer verteilt Kisten und Wäschekörbe voller Plunder herum, in Zimmern, die man eigentlich ganz sinnig nutzen könnte, sobald man einmal alles sortiert und geordnet hat. Ich mag Ordnung, Struktur, Minimalismus, zu viel Besitz ist manchmal auch ziemlich anstrengend. Ich will Sachen verschenken und wegwerfen, in Kisten packen und in den Keller räumen und alles auf den Kopf stellen.

3. Planen.
Herausfinden, wo wie Reise hingehen soll. Mich für die neuen Studienfächer umschreiben beziehungsweise neu bewerben. Mich langsam einfinden, noch einmal an den Einführungsveranstaltungen teilnehmen, vielleicht sogar noch ein paar tolle neue Menschen kennen lernen und noch ein wenig mehr ankommen in „meiner“ Stadt. Fleißiger sein, viel für die Uni lesen und lernen – mit Leidenschaft und Begeisterung.

4. Erleben.
Viel Reisen, nach Schottland und vielleicht Interrail durch Europa, Silvester vielleicht nach England oder Schweden. Kleine Touren durch Deutschland, vor allem nach Berlin. Auf Festivals fahren und zu guter Musik im Schlamm tanzen. Mir kleine Ruheinseln schaffen, Abwechslung, neue Bilder einfangen und Städte auf meine ganz eigene Art erkunden.

5. 101 in 1001.
Als ich vor über einem Jahr meine Liste mit fabelhaften 101 Dingen schrieb, da konnte ich nicht recht einschätzen, wie viel ich von der Liste wohl in einem Jahr schaffen würde. Im Moment habe ich das Gefühl: Zu wenig. Aber das ist vermutlich meiner Ungeduld geschuldet. Eigentlich habe ich doch einige ganz entscheidende Dinge geschafft und ich kann stolz auf mich sein. (Der Jahresrückblick 2012 folgt.) Auch 2013 will ich weiter daran arbeiten, die Liste abzuarbeiten. Daran – und an mir.

(Bild via talesfromthecreeps.)

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