Veganes Mett.

Vorweg muss ich die emotionale Verbindung, die ich zu Gehacktem habe, erklären. (Nein, sie hat nichts mit Twitter zu tun!) Als Kind habe ich jeden Samstagabend Mettbröchen mit Zwiebeln gegessen und dabei Schloss Einstein geguckt. Das war mein Ritual. Ein Anker in turbulenten Zeiten. Irgendwann hat meine Mutter dann aufgehört, jeden Samstag Mett zu kaufen, weil mein Vater sich mal den Magen verdorben hat und darauf bestand, das Mett sei schuld gewesen… Jedenfalls: Ich habe ziemlich gerne Mett gegessen und deswegen mal gegoogelt, ob (okay, sagen wir so, ich bin mittlerweile soweit, dass ich gar nicht mehr davon ausgehe, man könne etwas NICHT in vegan abwandeln – sieht man von der Windbeutelsache mal ab, da bin ich noch zu keiner Lösung gekommen…) und wie man veganes Mett herstellen kann. Auf dem fabelhaften Blog Vegan Guerilla stieß ich dann tatsächlich auch auf ein Rezept – ein sehr simples und zudem auch noch kostengünstiges. (Ich bringe mir im Moment bei, wie man Geld spart. Mehr dazu bald…)

Die Zutaten (ca. 100 g Reiswaffeln, ca. 300 ml Wasser, Tomatenmark, Gewürze) habe ich nach Gefühl vermengt, den Ratschlag, lieber etwas weniger Wasser zu nehmen, unterstütze ich. Die Masse soll ja schließlich gut zusammenpappen. Auch der weitere Tipp, es einige Stunden (oder gar über Nacht) im Kühlschrank ziehen zu lassen, halte ich für sehr sinnvoll, so wird vermutlich der Geschmack noch intensiver, da alles ordentlich durchzieht.

Mein Fazit: Sehr, sehr gelungen. Schmeckt total lecker, ist sehr ergiebig und kann problemlos mehrere Tage im Kühlschrank gelagert werden und mit Kosten von unter einem Euro pro 500-Gramm-Portion (Gewürze hat man ja immer im Haus, Tomatenmark in der Regel auch und Reiswaffeln bekommt man mittlerweile ja fast schon hinterhergeworfen) ein echtes Schnäppchen!

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6 Comments

  1. Sojaflocken sind auch eine ziemlich gute Alternative – gerade dann, wenn man’s in Richtung Bolognese oder Lasagne weiterverarbeiten möchte. Fand ich im Vergleich zu dem Reiswaffel-Misch-Masch auch irgendwie geschmacklich netter.

  2. Hab das vor einigen Monaten auch mal nach dem Reiswaffelrezept zubereitet. Und wenn das Hack schön kühl ist, auf die Schrippe mit Pfeffer und Zwiebeeln, dann merkt man keinen Unterschied. Das Hack hat so authentisch geschmeckt, dass ich mich mittendrin etwas geekelt habe. (Was mir dann aber schon wieder gefallen hat.) 😉

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