Inne(n).

Innehalten, was ist das eigentlich? Tut das überhaupt noch jemand? Setzt man sich dann auf den Boden und schließt die Augen und hält die Inne? Die Inne, existiert das überhaupt oder ist das ein Neologismus? Kann man nur innehalten, aber nicht die Inne halten? Und wenn man innehält, ist dann alles still, nicht einmal ein leises Rauschen in den Ohren, nicht einmal ein juckender kleiner Zeh? Mäht in der Inne niemand Rasen, spielen dort keine Kinder Fußball („Kevin foult stän-dig, warum glaubt mir das denn niemand?!“), wer ist da überhaupt, außer mir? Wenn ich denn den Weg finde. Ist die Inne meine Utopie – oder nur ein Raum, in dem nichts ist, außer mir? Wartet dort etwas auf mich? Meine Sehnsüchte, auch die, die ich gar nicht kennen will? Meine Ängste, denen ich mich stellen muss? Luftleerer Raum oder eine Herausforderung? Soll ich aufbrechen und es herausfinden oder einfach weiterlaufen, bis ich nicht mehr kann?

(Bild via frl. zucker.)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s