Projekt 2011, Woche 4.

Eine bessere Woche als die letzte. Eine gute Woche, insgesamt.

Anfang des Monats habe ich mich für einen Yoga-Kurs angemeldet und am Mittwoch war die erste Stunde, sieben weitere werden bis zum Kursende folgen. Ich weiß noch nicht so genau, was ich von Yoga halten soll. Vielleicht ist das Problem, dass ich das Kursküken bin, dass alle in dem Kurs mindestens alt genug sind, um meine Mutter zu sein und einige sogar Potenzial hätten, meine Großmutter zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass hier Yoga hier kein Trendsport für hippe, junge, suchende Leute ist, sondern gelangweilte Hausfrauen für 90 Minuten ihrem quälenden Alltag entkommen wollen. Ob ich mich entspannt gefühlt habe währenddessen? Mhm. Schwer zu sagen. Ich weiß aber, dass mir die Ruhe gefallen hat und die Kerzen. Und dass ich mich hinterher ausgeglichener gefühlt habe – aber auch sehr, sehr müde.

Ich war außerdem bei meiner wunderbaren Zahnärztin, die immer so lieb ist, dass ich fast gar keine Angst habe – und weh tut es dann tatsächlich auch nie, obwohl massenweise gefährlich aussehendes und klingendes Werkzeug zum Einsatz kommt. Und ich jede Minute darauf warte, dass irgendetwas anfängt höllisch wehzutun. (Das war nämlich bei ihren männlichen Kollegen zuvor immer der Fall…)

Ich habe die zweite Staffel von Fringe beendet (das Finale hat echt reingehauen, auch wenn Fringe niemals so gut wie Lost sein wird) und gleich das nächste Werk von J. J. Abrams, meinem ganz persönlichen Fernsehgott, begonnen: Alias. Unbedingt weiterzuempfehlen. Nicht nur, weil Jennifer Garner irgendwie niedlich ist, sondern weil die Geschichte cool ist. Doppelagentin und so. Mädchentraum.

Gelesen habe ich in „Deutschland schlafft ab“ von Sara Zinn – selbstverständlich eine Parodie auf „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin. Gefallen hat es mir – bissig, treffend, gemein und gespickt mit skurrilen und unterhaltsamen Fakten. Vielleicht schreibe ich bald noch eine Rezension. Außerdem wurde ich bei Lovelybooks für eine Testleserunde zu „Wir werden zusammen alt“ von Camille de Peretti ausgewählt und habe es auch gleich angefangen, um mitdiskutieren zu können. Ein niedliches, umwerfendes, weises Buch, soweit ich das nach knapp 60 Seiten beurteilen kann. Es spielt in einem Altenheim – und lässt mich immer und immer wieder an die letzte Zeit mit meiner Oma denken. Sobald ich fertig bin, wird auf jeden Fall eine Rezension folgen. Außerdem habe ich büchermäßig eine großartige Neuigkeit erhalten, über die ich euch noch ausführlicher berichten werde.

Gestern habe ich außerdem Muffins gebacken – Kräuterfrischkäsemuffins und Himbeerstreuselmuffins. Bilder und Rezepte werden vermutlich morgen folgen. Die Kräuterfrischkäsemuffins empfehle ich uneingeschränkt weiter, die Himbeerstreuselmuffins waren nicht so ganz mein Fall.

Den heutigen Sonntag habe ich genutzt, um zu putzen und ein paar Dinge zu regeln – und um einfach Zeit für mich zu haben. Einen Tag in der Woche brauche ich, wo ich einfach nur zu Hause bin und Zeit mit mir verbringe.

(Bild via.)

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1 Comment

  1. Alias ist toll =) Ich habe alle Staffeln hintereinander gesehen und es wird wirklich nie langweilig und ist auch immer richtig spannend. Mit Lost vergleichen würde ich Alias allerdings nicht, beide Serien sind völlig unterschiedlich, zudem ist Alias ja auch vor Lost entstanden. Ich wünsche dir viel spass beim Gucken …

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