Projekt 2011, Woche 1.

Der Januar scheint unter dem Motto des „sich Organisierens“zu stehen. Ich hatte einen Termin bei der Bank und habe mein Geld bestmöglich angelegt und augenscheinlich eine sehr nette Bankberaterin, die mit Nachnamen auch noch wie einer der großen deutschen Dichter heißt. Ich habe alte Zeitschriften weggeworfen und sortiere Tag für Tag ein bisschen mehr aus – was dem Januar ein zweites Motto zu geben scheint: Jeden Tag ein bisschen. Ich habe mich für den Yogakurs angemeldet, der am 26. Januar beginnt. (Und werde vermutlich, umgeben von lauter 40-jähriger, die sich in einer Sinnkrise befinden, nach meiner inneren Mitte suchen. Immerhin darf ich eine Decke und Wollsocken mitbringen. Das klingt nach einer Sportart für mich. ♥) Ich habe den Müll rausgetragen und allen möglichen Elektroschrott für die Sammlung zusammengesucht. Ich habe gelesen (Das Regenmädchen von Gabi Kreslehner), drei Filme gesehen (Terminal, Findet Nemo und Zweiohrküken) und ein paar Folgen Fringe und Lost und O.C. (Seth Cohen und ich könnten Geschwister sein) und die erste Folge „V“ geschaut (ganz viel Liebe für Elizabeth Mitchell, oh ja) und geschrieben, endlich wieder geschrieben. Ich habe mit einer Freundin „Doctor’s Diary“ gesehen (für Gretchen Haases Haare würde ich morden) und Pommes gegessen. Ich habe Pläne gemacht und bin zum ersten Mal ganz alleine Auto gefahren. Ich habe eine To-Do-Liste geschrieben und in zwei Kategorien unterteilt: Dinge, die ich in der nächsten Zeit erledigen will und Dinge, die ich im Laufe der nächsten Monate bewerkstelligen möchte. Ich habe ein Buch bestellt („Deutschland schlaft ab“ von Sara Zinn, eine Parodie) und den seltsamen Vorsatz gefasst, dieses Jahr immer erst wieder ein Buch kaufen zu dürfen, wenn ich das zuletzt gekaufte durchhabe, Ende 2011 also mit einer 0-Bilanz aus dem Jahr zu gehen. Ich habe vor, alle ungesehenen DVDs zu gucken und endlich eine aktuelle Liste mit allen ungelesenen Büchern anzulegen. Ich will Passfotos für meinen Führerschein machen lassen und diesen dann beantragen. Außerdem habe ich ein letztes Mal meine Liste mit den Vorsätzen für 2011 aktualisiert – ich denke, so wird sie nun bleiben, außer mir fällt noch irgendetwas Spektakuläres ein, das unbedingt aufgenommen werden muss.

2011 fängt emotional irgendwie durchwachsen an, so ähnlich, wie 2010 endete, aber ich mag meine Produktivität. Ich mag es, Dinge anzupacken. Und wenn es so weitergeht, dann ist 2011 voll mein Ding. (Außer, ich breche im Mai bewusstlos zusammen und bin den Rest des Jahres in Behandlung.)

Ich muss dafür sorgen, dass 2011 ein Jahr wird, das ich gerne erinnere. Ein Jahr, das es wert ist, erinnert zu werden.

(Bild via.)

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3 Comments

  1. Ich bin verdammt, verdammt, verdammt neidisch darauf, dass du so fleißig bist.
    Mein Jahr beginnt schon schrecklich, voller Frustration und Demotivation… Aber hey, – immerhin eine schafft was… Auch, wenns nicht ich bin…
    Liebe Grüße vom Schneckenhäuschen

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