Projekt 2011. Oder: The Happiness Project.

Recent research found 80 percent of people don’t keep their resolution past Valentine’s Day. Maintain yours until July 1 and you will have accomplished more than most. We’re betting the buzz you get from successfully making reaching the six-month mark will carry you the rest of the year. (via 43Things)

(Bild via.)

Neujahrsvorsätze. Vermutlich sollte ich diese wohl auf März verschieben, weil mein Jahr eigentlich erst im März beginnt. In den Tagen vor März befinde ich mich mental sozusagen im Winterschlaf. Die letzten beiden Jahre habe ich aus diesen Gründen überhaupt keine Vorsätze gefasst und einfach immer mal wieder im Laufe des Jahres Dinge meiner To-Do-Liste hinzugefügt. Ich möchte nicht behaupten, dass sich das als völlig ineffizient herausgestellt hat (hier eine Abrechnung mit dem ersten halben Jahr 2010), aber ich habe das Gefühl, dass mir eine genauere Zielsetzung mehr bringen würde, vor allem in diesem besonderen Jahr, im Jahr 2011, das das letzte Jahr ist, das ich komplett zu Hause verbringen werde, das letzte Jahr, das ich komplett zur Schule gehen werde. Das Jahr 2012 wird Veränderungen mit sich bringen, Veränderungen und Unwägbarkeiten. Deswegen erscheint es mir sinnvoll, wenigstens im Jahr 2011 zu versuchen, die Dinge anzupacken. 2012 werde ich einfach so leben, wie es auf mich zukommt. Für 2011 brauche ich einen Plan.

Auf diese Idee hat mich die umwerfende Seite 43Things gebracht, die ich in diesem Blogpost vor einer Weile schonmal ausführlich vorstellte. Man kann dort nicht nur eine Liste mit 43 Dingen, die man in seinem Leben tun möchte, anlegen, sondern auch zum Jahresende hin eine Liste mit Neujahrsvorsätzen erstellen. Und das habe ich in den letzten Tagen getan. Aus meiner negativen Einstellung bezüglich Neujahrsvorsätzen will ich überhaupt keinen Hehl machen, ich finde es seltsam, dass der Mensch groß einen Tag begehen muss, an dem er Vorsätze fasst, die so idealistisch sind, dass sie noch vor Ende Januar über Bord geworfen sind. Meine Vorsätze sind deswegen keine klassischen – abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, immer meine Hausaufgaben machen -sondern Vorsätze, die alle nach dem einen Ziel ausgerichtet sind: Mein Leben dauerhaft zu verändern, zum positiven. Mehr aus mir und meinem Leben herauszuholen. Manche Vorsätze sind einfach zu erreichen und dienen sogar einfach dazu, mir eine Freude zu machen. Andere dienen dazu, mein Leben besser zu organisieren. Wieder andere sollen mir helfen, mein jetziges Leben später besser zu erinnern, durch Fotos und Tagebuchaufzeichnungen zum Beispiel. Und ein bisschen möchte ich auch Gutes tun. (Dieses Jahr war es das Ausfüllen eines Organspendeausweises und das Spenden diverser alter Klamotten. Nächstes Jahr würde ich gerne Blut spenden und weitere Dinge für den guten Zweck spenden. Damit schlag ich ja zwei Fliegen mit einer Klappe – Gutes tun, aber auch Ballast loswerden, mir also selbst Gutes tun.)

Durch meine Freundin Kris stieß ich zudem auf das Buch „The Happiness Project“ von Gretchen Rubin, das eine große Rolle in dem vor mir liegenden Jahr spielen wird. Es soll mir helfen bei meinem Versuch, ein intensives und produktives Jahr zu gestalten, meinen Weg durch dieses Jahr mit offenen Augen und glücklich zu gehen. Vielleicht hält es ja ein paar Anstöße für mein eigenes „Happiness Project“ bereit?

Normalerweise seid ihr von mir ja eher literarische Beiträge gewöhnt, keine persönlicher Natur. Das soll sich im großen und ganzen eigentlich auch nicht ändern, da ich mich nach wie vor recht schwer damit tue, zu viel im Internet über mich preiszugeben. (Mein emotionales Gejammer ist in Tagebuchform in meiner obersten Schreibtischschublade eingeschlossen.) Bei meinem Jahresprojekt soll es weniger darum gehen, mein Leben im Internet auszubreiten, sondern mehr darum, anderen Menschen in irgendeiner Form eine Inspiration zu sein, ebenfalls ihr Leben anzupacken – und sei es mit noch so winzigen Schritten. Ich werde immer mal wieder ein Update schreiben, vielleicht einmal im Monat, vielleicht aber auch seltener. Oder sogar häufiger. Und ich werde nach der ersten Hälfte des Jahres 2011 und am letzten Tag des Jahres 2011 auf das Jahr zurückblicken, vergleichen, wie viel mir mein Projekt gebracht hat, ob das Jahr 2011 produktiver war als das Jahr 2010.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn es unter euch den ein oder anderen gäbe, der auch Interesse daran hat, eine Liste mit „Vorsätzen“ zu erstellen. Entweder auf seinem Blog, auf 43Things, im Kommentarfeld unten oder ganz privat für sich, mit Stift und Zettel. Ich würde mich über jeden freuen, der sich an dieser Stelle inspiriert fühlt, den Versuch zu wagen, etwas zu verändern und vielleicht sogar zu verbessern. Meine eigene Liste gibt es hier zu bewundern. Ihr erreicht sie aber auch ganz einfach oben in der Liste über dem Header, in der ihr meine verschiedenen Unterseiten auswählen könnt. Selbstverständlich ist sie noch nicht ganz vollständig. Aber 2011 hat ja auch noch nicht begonnen…

Mirka

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