List your goals on 43 Things.

Es gibt da diese kleine, putzige Website, auf der Leute zusammentragen, was sie in ihrem Leben gerne tun würden. List your goals on 43 Things heißt die Website. Ich fand sie beim Durchsehen meiner Favoriten wieder und dachte mir: Das kann man niemandem vorenthalten, weil es einfach so, so schön ist. Ein paar Ziele, auf die ich stieß, die mir gefielen, die inspirierend waren, oder die auch in irgendeiner Form auf meiner Lebensliste stehen sind…

Learn to surf, visit New York, warn people about the International Church of Christ (a cult), be on TV (auch wenn es nur mein Tweet war, der bei ZDF gezeigt wurde, nicht ich persönlich), learn a new language, drink more water and less soda, travel to Italy (diesen Monat), Carpe Diem, get a driving license (im März 2010), hold/attend a fancy dress party, smile, loose my mind, watch more French films, fly in a private jet, teach someone to read, go to the Super Bowl, manage my money better, stretch enough to touch my toes, have a photo published, sleep better, be organized, have no regrets, walk across the country, learn to play basketball, take more pictures, accept the things I cannot change, have courage to change the things I can and have the wisdom to know the difference, visit 120 countries, backpack through Europe, swear less, be an actress, be something, go on a road trip with no predetermined destination, finish my room, get a social life, believe in something, stop having panic attacks, dance like no one is watching, stand under a cherry blossom tree and be showered with petals, take more risks, learn witchcraft, learn how to apply eyeliner, organize my apartment, keep a journal, stop worrying about the future, cook more often, relax, get married, stay married, and live happily ever after, cry until I can’t cry anymore, deal with my anxiety, learn how to type fast, read more, publish my memoir, start my own business, ride the bus more, make a cake (immer und immer wieder, Kuchen macht glücklich), learn how to type fast without looking at the keyboard, be a mummy, get a pedicure, sail, spend less time fooling around on the net and more time actually working, find the perfect place to live, write a novel, improve myself, try acupuncture, dance and laugh with my kids, make money, dress with style, be a good mom, take a picture every day, be remembered, improve my photography skills, make a movie, be tidier, do something new every month, get a tattoo, climb a mountain, finish school, run a half marathon, eat healthier, stop procrastinating, survive as a freelancer, read 50 books in a year, be an artist, go bungee jumping, win a poker tournament, become a successful journalist, reinvent myself, learn to swim (ich war in der dritten Klasse, als ich schwimmen lernte…), get a kitten, grow a vegetable garden, make new friends, blog more, become successful, write a book and have it published, grow my hair longer, sleep 8+ hours a night, read 100 classic novels, make people smile, do yoga, have a close friend, draw, feel beautiful, do a handstand, take the Mensa test, graduate from university, be a better listener, achieve my goals, expand my vocabulary, watch all the episodes of Lost, shop at H&M (viel zu oft), live in a foreign country, go on a real date, live on my own terms, be less jealous, go camping, kiss in the rain, save €1000, get something published, create my own advice column, stay in love, work in a foreign country, create family traditions, not get irritated by people so much, find love, write and publish an article, give away everything I don’t use, carve my initials with someone else’s into a tree, finish what I start, stop wasting time, be pregnant, have conversations late into the night with fascinating people, have a totally different life by this time next year, stop thinking so much, eat dinner at the table and not in front of the TV, volunteer in Africa, be fluent in another language, have a one night stand, find work I’m passionate about, be more motivated, make a website, play „Fur Elise“ on the piano, read a book a week, watch all the seasons of The OC.

Das waren die Sachen, die mir gefielen, als ich auf die Startseite klickte. Aktualisiert man die Seite, erscheinen immer und immer wieder neue Dinge, die so verheißungsvoll klingen. (Ich habe ein paar Mal aktualisiert und ein paar Mal Dinge meiner Liste hinzugefügt. Das, was ich schon getan habe, ist durchgestrichen. Das, was ich in nächster Zeit tun will, ist dick unterlegt. Und der Rest hat mir irgendwie gefallen – oder ist irgendwann geplant, nicht jetzt.) Ich habe das schonmal vor einer Weile gefordert: Schreibt Lebenslisten. Schreibt auf, was ihr tun wollt, notiert euch das Datum, schaut immer mal wieder auf eure Liste – und seid erstaunt, dass ihr vielleicht schon wieder einen Punkt abhaken könnt. Dass ihr schon wieder ein bisschen mehr gelebt habt.
Morgen stelle ich euch noch eine Seite vor, die sich mit einer ähnlichen Thematik gefasst, die vielleicht aber sogar noch ein wenig bezaubernder ist.

(Bild via.)

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11 Comments

  1. „Make people smile“ kannst Du auch schon Durchstreicheln. (Aber dann bitte nicht damit aufhören.)
    Und das „be remembered“ ist Dir ebenfalls bereits sicher.

  2. Du willst den Mensatest machen rofl? Wie kommst du denn darauf? Ansonsten würde ich etwa 90% der Dinge, die du oben aufführst, auch genauso übernehmen. Allerdings schreibe ich meine Liste selbst. Ich finde es schöner mir persönlich zu überlegen, was ich wirklich will und versuche mich da möglichst wenig beeinflussen zu lassen. Die Liste oben ist ja auch recht unpersönlich. Wenn du jetzt noch ein paar geheime Wünsche hinzufügst, dann ist sie perfekt ;). Viel Erfolg!

    1. @Kris: Mal rein interessehalber und nur für mich: Was genau findest Du so roflig daran, dass jemand einen Mensa-Test machen will?
      Oder findest Du es nur bei Mirka roflig? Und wenn ja: Warum?

  3. Oh Entschuldigung an @ThingfulNeeds. Ich wurde soeben über Twitter darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht geantwortet habe. Das liegt leider daran, dass ich leider nur unregelmäßig Kommentare, bzw. die Antworten auf meine Kommentare verfolge. In Zukunft werde ich mich per Email benachrichtigen lassen.
    Nun. Was finde ich daran rofelig, dass Mirka einen Mensatest machen will? Ich bin nicht sicher, wo ich beginnen soll. Bei meiner Annahme, dass Intelligenz etwas unmessbares ist? Dass Bildung, gesunder Menschenverstand und soziale Intelligenz einen im Leben sehr viel weiter bringen können, als ein IQ von 150 und ein analytisches Verständnis von Physik? Ja, das wäre wohl ein guter Anfang. Ich habe mich noch nie für meinen eigenen IQ interessiert. Selbstverständlich liegt er weit über 130. Wie bei uns allen, richtig? Doch genug Zynismus. Was ich generell im Leben äußerst beeindruckend und rofelig finde, ist die Anzahl der Menschen, die mir bisher begegnet sind und die in der festen Annahme waren, sie wären hochbegabt. Meistens waren es durchschnittliche oder gar schlechte Schüler, die auf das Klischee hofften, dass Hochbegabte grundsätzlich unterfordert und im Schulsystem unterschätzt werden. Ich denke also, Mirka ist ein äußerst kluger Mensch, der vermutlich nicht bei MENSA aufgenommen wird (vielleicht im Gegensatz zu dir, aber wie immerhin die restlichen 95% der Menschen auch), aber trotzdem Talente hat, die sie weit bringen werden und darauf sollte sie sich konzentrieren. Nicht auf einen albernen Test, der sie im schlimmsten Fall noch Selbstvertrauen kosten könnte, wenn die Ergebnisse nicht so grandios sind, wie man es sich einst erträumte. Übrigens finde ich IQ-Tests für Kinder im Zweifelsfall klasse, denn so können tatsächlich hochbegabte Kinder bewusst gefördert werden. Ich könnte noch weiter ausholen und mehr Argumente anführen, aber ich widme mich nun lieber wieder meinem rofeligen nicht-hochbegabtem Dasein. Liebe Grüße

    1. Hallo Kris,
      auf den ersten Absschnitt (bis zum „Doch genug Zynismus.“) gehe ich mal gar nicht ein, da steckt einfach zu viel Konfliktpotential drin. Wenn es mir auch recht schwer fällt, die Passage mit „Bildung, gesunder Menschenverstand und soziale Intelligenz“ unkommentiert zu lassen.
      Sei es drum.

      Du nimmst in Deiner Antwort an mich eine Position ein, die in der Diskussion um „Intelligenz“ und „Mensa“ immer wieder bezogen wird: Du bist ablehnend, gibst aber zu, dass Du Dich damit selbst noch überhaupt nicht befasst hast. Selbstverständlich: wir haben alle das Recht auf unsere eigenen Vorurteile und es bleibt einem jeden unbenommen, sich nicht um deren Revision zu bemühen. Dennoch bedauere ich, dass Du die Chancen die in einem solchen kurzen Test (er kostet einen Anreise nur wenige Stunden Zeit und etwas Geld) liegen dermaßen abtust.
      Natürlich mag es den ein oder anderen enttäuschen, der sich erhoffte ein Mensamitglied zu werden und dann in der Testauswertung erfährt, dass die erreichte Punktzahl nicht genügt.
      Das mag eine Gefahr sein, aber die Chance, die darin steckt es vielleicht doch zu sein bewerte ich als viel größer.
      (Im Übrigen wird bei Grenzfällen ein kostenloser Nachtest angeboten, um die Schwankungen bedingt durch die Tagesform auszugleichen. Es muss sich also niemand hinter einen Zug werfen, weil es nur 128 Punkte waren.)

      Mensa bietet seinen Mitgliedern eine interessante, exklusive, facettenreiche Infrastruktur, bietet gute Möglichkeiten zum Netzwerken unter Gleichgesinnten und erlaubt es einem auch, sich mit ebenfalls Betroffenen über die Alltagsqualen auszutauschen. Man kann an der restlichen Welt bisweilen schon verzweifeln. Und wenn man dann sieht, dass man damit nicht allein ist, tröstet das und hilft einem, die eigene Besonderheit zu erkennen und den anderen gegenüber nachsichtig(er) zu werden. So ist allen geholfen.

      Weiterhin kann man – unabhängig vom Erreichen der magischen Grenze von 130 Punkten beim ISA-S (Intelligenz-Struktur-Analyse, Ausprägung „Schwer“) – eine Typisierung des Lerncharakters erhalten und damit einen wertvollen Hinweis darauf, wie man sein weiteres Lernen organisieren / vereinfachen / beschleunigen kann. Gerade zu Beginn eines bolognareformierten, anspruchsvollen Studiums mag das durchaus hilfreich sein, um die Stofffülle in der zur Verfügung stehenden Zeit erfolgreich bewältigt zu bekommen.
      (Und ganz vielleicht sogar Bereiche, in denen man eher schwach ist, sanft zu fördern.)

      Vielleicht bin ich selbst aber auch einfach zu analytisch und naturwissenschaftlich orientiert, um nicht auf mich und wie ich „funktioniere“ neugierig zu sein und diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen.
      Und wenn es einem dabei nur darum geht, sich davon selbst mal ein Bild gemacht zu haben und zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man so einen – wie Du schreibst – „albernen“ Test absolviert hat ist es das – meiner Ansicht nach – wert.

      Das Ablegen des ISA-S löscht jedoch nicht die vorhandenen Talente aus oder lässt sie wertlos werden. Sie bleiben erhalten, können weiterhin genutzt und durch die aus dem Test und seiner fachkundigen Auswertung gewonne Erkenntnis ergänzt werden.
      Im Idealfall bekommt man Zutritt zu einem reich gefüllten Schatz an Erfahrung und Fähigkeiten, die einem helfen können, schneller und weniger mühsam voran zu kommen.

      Alles in allem betrachte ich das als große Chance für eine Person, die den kleinen Einsatz an Mühe und Mitteln auf jeden Fall rechtfertigt.

  4. Rofl. Und ich hatte schon angenommen, Kris hätte einfach nicht vergessen, dass ich noch mit 14 GZSZ-Poster in meinem Zimmer hängen hatten. Und welche Bücher ich im Sommer 2007 las, als wir uns kennen lernten. :p

    Diese Mensatestsache nehme ich im Übrigen nicht sonderlich ernst – das gehört eher zu den Sachen, die ich mal machen möchte, um zu sehen was passiert. (So ähnlich wie mit 3, wenn man die Finger einmal auf die Herdplatte legen muss.)

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