Don’t search your other half.

Ich glaube nicht an die einzige, wahre, immerwährende Liebe.
Ich glaube nicht an Treue und Monogamie, für immer.
Ich glaube nicht, dass man für immer neben dem gleichen Menschen aufwachen sollte.
Ich glaube nicht daran, dass es zwei zusammenpassende Hälften gibt.
Und wenn, wer sagt dann, dass diese beiden sich finden müssen?

Aber in meinen Geschichten, da glaube ich an all das.
In meinen Geschichten, da geht all das gut. Für eine Weile.

(Bild via.)

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13 Comments

  1. so, endlich komme ich mal dazu, einen deiner beiträge zu beantworten. 🙂

    schon seit einer ganzen weile verfolge ich deinen blog und bin jedes mal begeistert.
    danke, dass du ihn führst. danke, dass du mich damit inspirierst. danke, dass du mich (& so viele andere auch) immer wieder mit spannenden, lehrreichen, interessanten und ehrlichen posts fütterst. :]

    mach weiter so. im übrigen drücke ich dir ganz fest die däumchen, dass das was wird mit deinem buch.

    wir sehen uns im nächsten leben, schwester. 😀
    (ich hoffe du bist schon bei staffel 2 von lost angekommen, sonst findest du den satz gar nicht so toll wie ich. ;D)

  2. Wahre Worte, finde ich. (: Ich denke nicht, dass es so etwas wie die „wahre Liebe“ gibt. Wenn ich mich mal umschaue: keiner, den ich kenne, hat seine wahre Liebe bisher gefunden.
    Niemand ist nach zwanzig Jahren immer noch glücklich miteinander. Geschweige denn nach 50!

  3. Weißt du. Ich glaube mittlerweile sehr, es kommt einfach darauf an, was man sich selbst davon erwartet. Wenn man sich erst gar nicht erhofft oder wünscht, dass man immer zusammen bleibt, werden sich die Wege irgendwann wieder trennen. Und das ist auch nichts Schlimmes. Es ist nicht falsch, etwas Neues zu wollen. Es ist nicht falsch, sich nach neuen Menschen zu sehnen.
    Aber ich denke, es ist nicht anwendbar auf alle. Für Menschen, die die wahre Liebe suchen, gibt es sie womöglich, weil sich zwei finden, die ganz fest daran glauben, die immer daran arbeiten, dass es so bleibt. Auch das geht schief, ständig. Aber hin und wieder klappt es und auch das ist nichts Schlechtes.

    Wie du glaube ich aber auch nicht an die „wahre Liebe“ oder dass zwei Menschen füreinander bestimmt sind. Es kommt darauf an, was man aus dem macht, was einem gegeben wird. Es gibt Menschen, die verstehen sich gut oder sogar sehr gut. Mehr nicht, aber das reicht auch. Unser Handeln bestimmt, ob aus Verliebtheit Liebe wird und ob aus einer Person ein Weggefährte wird oder die so genannte „wahre Liebe“. Es gibt, das denke ich mittlerweile, einfach keine allgemeingültige Antwort.
    Aber ich denke, wenn man mit der Einstellung, dass es sowieso nicht lange hält an eine Beziehung heran geht, dann wird sie auch nicht halten, egal wie gut man zusammen passt. Eine Art selbsterfüllende Prophezeihung.

  4. Liebe gibt es. Es gibt das Gefühl, für jemanden anderen einfach alles zu empfinden. Aber Liebe kann kurzlebig sein, nur für ein paar Wochen, für drei Sekunden. Meistens ist sie das. Aber es geht darum, die Zeit, in der Liebe da ist, sie zu genießen. Nicht verbittert alles von sich zu schieben, sondern zu sagen: Jetzt sind deine Küsse wie Sauerstoff für mich, wer weiß, wie lange, aber jetzt und vielleicht für immer, aber jetzt. So denke ich darüber. Eine zweite Hälfte zu suchen ist… dumm. Aber zu lieben nicht.

  5. Meine Eltern sind für mich das Beispiel, dass es wahre Liebe gibt. Noch nach 36 Jahren Ehe und drei Kindern. Es sind die Momente wischen ihnen…und, dass beide unabhängig voneinander sagen, dass sie sich immer wieder heiraten würden.

  6. Es gibt sicher nicht den einen Mann für die eine Frau. Sicher kann man mit dem einen oder anderen Mann glücklich werden, bestimmt sind da mehr als ein Mann, die so gut zu einem passen, dass man lange zusammen sein kann. Aber warum sollte man einen, mit dem man harmoniert, mit dem alles leicht ist, warum sollte man den gehen lassen, weil man weiß, dass da noch andere sind, mit denen es ebenso gut gehen könnte. Es ist so kostbar, wenn man ao jemanden findet. Das muss man aufheben und gut darauf aufpassen. Und zwar genau solange, wie es gut geht und harmoniert.

  7. Liebe Alex/Mirka: Danke. Ich meine, nicht dafür, dass du mich vermöbelst willst. Aber eigentlich schon. Das ist nämlich… sehr nett von dir. (Das klingt so blöd.) Ich glaube dir sogar. Das du mich schlagen würdest, das andere aber auch ein bisschen. Ich arbeite daran. Ehrlich. Und sowas hilft ungemein.

    Und ein weiteres Danke wegen der… Geschichte. Oder was das auch sonst ist. Ich mag die Geschichte, ich mag die Menschen darin und ich denke, sie wird vielleicht mein Sommerprojekt. Und falls sie mal ein Buch wird – was nicht passiert -, bekommst du eins mit Widmung. Hunderprotzentig.

  8. Ich glaube an die wahre, immerwährende Liebe. Es muss nicht die erste sein, aber wenn man den Menschen gefunden hat, für den man einfach a l l e s empfindet, will man bei ihm bleiben. Man will dann vollkommene Treue und Monogamie, für immer. Für den Rest des Lebens, in dem man immer neben dem gleichen Menschen aufwachen wird. Das glaube ich!
    Ich glaube aber auch nicht daran, dass es zwei zusammenpassende Hälften gibt! Warum soll es gerade eine passende Hälfte geben? Und warum sollte ich diese, ausgerechnet diese finden?

  9. hört sich interessant an, was du da schreibst.. auch wenn ich deine meinung nicht teile .. einfach, weil ich der meinung bin, IHN – den einzigen, den richtigen – gefunden zu haben .. hm .. (:

    wie auch immer – ich hab dich getagged! würde mich freuen, wenn du die fragen beantworten würdest, da sie mich wirklich interessieren 🙂

    alles liebe!

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