Day 17 – Favorite mini series.

Soweit ich weiß, habe ich noch keine einzige Miniserie gesehen und somit auch keine Lieblingsserie. Habt ihr Lieblingsminiserien? Gibt es da was, das man unbedingt gesehen haben muss? Her mit euren Vorschlägen!

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10 Kommentare

  1. Aus den Kategorien Mädchenserie + gleichzeitig Trash-TV zum zusammen drüber lachen: «Fackeln im Sturm».
    Was zum Hinterher-noch-eine-Weile-baff-Dasitzen: «Angels in America».
    Aus dem Bereich Reality + Doku: «Tabloid Wars» (New Yorker Klatschzeitungen im Clinch) und «The Pervert’s Guide to Cinema» (kauziger Philosoph palavert sich durch das Hollywood-Kino).
    Cineastisch fast unschlagbar: Die «Battlestar Galactica»-Miniserie von 2003 (die dann allerdings zu einer Vollzeitserie aufgeblasen wurde).

    1. Hallo Fee,

      weil ich deinen Kommentar in einer „Ein-neuer-Kommentar-wurde-unter-einen-Artikel-geschrieben-zu-dem-Sie-schon-Ihren-Senf-gegeben-haben“-E-Mail gelesen habe, fühlte ich mich fast gefragt.

      Ich erlaube mir mal, eine Definition zu versuchen.

      Die weiteste Beschreibung von Miniserie steckt ja schon im Namen: zu klein, als dass man es eine Serie nennen möchte. Ich würde vielleicht eingrenzen: Eine Miniserie im engen Sinn ist einerseits nicht länger als eine britische „Season“ (in GB haben Serien in der Regel 6 neue Episoden pro Jahr, im Unterschied zu 26/24 oder 13 in den USA) und ist andererseits auf jeden Fall narrativ bis zum Ende konzipiert oder gar geschrieben, wenn sie in Produktion geht.

      Jeff hat schon gesagt, dass die sehenswerte «Firefly» nicht im engeren Sinn eine Miniserie ist, sondern eine abgebrochene Serie. Ihr fehlt ein Bogen zum Schluss der Handlung. Sie hört einfach mittendrin auf. Ähnlich Kirstie Alleys Comedyserie «Fat Actress». Beide kann man in einer einzigen DVD-Box mit nach Hause nehmen, also sind sie doch auch irgendwie mini.

      Ganz oft haben Miniserien keine Folgen im Format einer Serienepisode, sondern sind zum Beispiel zwei oder drei TV-Filme in voller Filmlänge.

      Tony Kushners Drehbücher zu «Angels in America» waren so geschrieben, dass HBO es bei der Erstausstrahlung in Form von zwei 3-Stunden-Filmen zeigen konnte (das entspricht den beiden Teilen seines Theaterstücks, das er hier adaptierte) und später in 45-Minuten-Bröckchen wiederholen. Das gleiche gilt für Ingmar Bergmans «Fanny und Alexander» (gleichzeitig als überlanger Kinofilm und sechsteilige TV-Serie angelegt).

      Die Grenzen zwischen Serie, Miniserie und Filmreihe sind also eigentlich fließend.

      Zuletzt noch eine Lanze für «Angels in America»: Diese Miniserie lohnt sich allein wegen Meryl Streeps Darstellung eines greisen Rabbis mit langem Bart (ich hätte sie ums Verrecken nicht erkannt) und einer mormonischen Helicopter-Mom in ein- und demselben Film.

  2. Firefly sollte man auch noch gesehen haben. Die Serie wurde nach einer Staffel (14 Folgen) abgesetzt und ist daher nicht unbedingt eine typische Miniserie, aber es lohnt sich trotzdem.
    Dazu gibt’s auch noch einen Film (Serenity), der zeitlich nach der letzten Episode spielt.

    John Adams, The Corner, Generation Kill und From the Earth to the Moon (alle von HBO) sollen auch noch gut sein.

  3. Schmetterlinge als Tattoo finde ich überhaupt nicht schön. Ich würde mir momentan eine Feder auf die Handgelenkinnenseite stechen lassen und unter Umständen „Freiheit“, klein, daneben. Die Stelle ist gut zu verdecken und das Motiv gefällt mir unglaublich gut – nicht sonderlich kreativ und ich weiß auch, dass ich mit 60 auf mein Handgelenk sehen würde, mit den Gedanken: „Ich war so jung und dumm…“, aber das würde mir im Moment unglaublich gut gefallen.

    An sich finde ich bedeutungsvolle Tattoos mit Schrift immer schöner als riesengroße Kunstwerke in Farbe. Obwohl das mehr Tattoo im tatsächlichen Sinne ist, mir wäre das aber zu karss.

  4. Ich habe gerade den Kommentar zu dem Text von heute gesehen und auch wenn das sogar für meine Verhältnisse äußerst dämlich klingt: Es bedeutet mir so viel, dass du es zu mögen scheinst. Ehrlich. Weil du es ja ganz unbestreitbar kannst, das Schreiben, und wenn jemand wie du es gut findet… danke.

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