Ich bin okay.

Auch wenn ich wehklage, auch wenn ich morgens oft nicht aufstehen will, auch wenn nicht jeder Moment perfekt ist, auch wenn vieles anders, besser, laufen könnte: Ich bin okay. Ich mag das Leben. Ich habe Pläne. Ich komme klar. Ich bin okay.
Ich bin keine dieser labilen Bloggerinnen, um die man sich Sorgen machen muss. Ich bin irgendwo zwischen Selbstmitleid und Infragestellen so unglaublich angekommen, dass es mir selbst in kalten Schauern den Rücken herunterläuft. Ich weiß, wo ich in fünf Jahren sein will, wo in zehn und vor allem, wo ich mich in zwanzig oder vierzig Jahren sehe. Ich habe Ziele, Träume und Visionen. Mir ist klar, dass man sich so verletzlich macht und viel Raum für Enttäuschung bietet, da man nicht jedes Ziel erreichen, jeden Traum erfüllen und jede Vision verwirklichen kann. Aber es ist ein Anfang. Eine Grundlage. Jedenfalls für mich. Hätte ich all das nicht, dann hätte ich keinen Grund morgens aufzustehen. Dann müsste man sich Sorgen um mich machen. Dann wäre ich eine dieser labilen Bloggerinnen.
So bin ich nur eine von vielen, die ihre Gedanken teilt – Gedanken, die real sind, aber auch Gedanken, die etwas überspitzt aus ihr herausgesprudelt sind. Ich schreibe zur Zerstreuung, nicht weil ich will, dass mir jemand das Leben erklärt, mir einen Weg aufzeigt oder mich bei der Hand nimmt.
Ich bin okay. Und manchmal, da bin ich sogar glücklich. Sehr glücklich.

(Bild via)

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2 Comments

  1. Bitte entschuldige, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Die Reaktion (Blogeintrag und Antwort) ist durchaus recht deutlich. Ich pack‘ den spontan herbeigesprungenen Beschützer dann wieder weg, okay?
    Schlaf‘ gut und viel Glück für die Klausur morgen. 🙂

  2. @ThingfulNeeds: Ich bin dir keineswegs böse und finde es völlig okay, dass du eher zu denen gehörst, die Menschen gerne den Weg weisen möchten, weil sie es nicht mit ansehen können, was für Fehler sie machen. Ich gehöre nur einfach zu denen, die glauben, dass jede Generation ihre Fehler machen muss und man uns davor nicht bewahren sonnte, weil wir sonst irgendwann vor lauter richtigem Weg und korrektem Handeln ganz wuschig werden und nicht an Fehlern wachsen können. 😉

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